So garstig

Dieses Gedicht ist das Pendant zu meinem Gedicht „So nett“, das Uwe-Michael Gutzschhahn auf seinem Kinderlyrik-Blog auf der Internetseite der Zeitschrift „Das Gedicht“ präsentiert. Die beiden Gedichte gehören zusammen. Das „So nett“ findet ihr hier.

 

So garstig ist mein Schwiegeronkel Ludwig!

Er bleibt am Wochenende gern daheim.

Er wohnt am See in Murnau. Ohne Schwein.

Doch mit ’ner Tigerkatze, die ist sehr dick.

 

Er mästet sie, denn er mag Katzenfleisch.

Und wenn sie fett genug ist, schlägt er zu.

Vielleicht tritt er auch mit dem Wanderschuh.

Dann wird die Katze unterm Fell ganz bleich.

 

So garstig ist er, dass er sie so quält!

Und fette Leckerbissen für sie wählt.

Doch sie ist clever und durchschaut den Plan.

 

Sie trinkt ’nen Zaubertrunk und wird zur Sau.

Und geht zur Tante, dieser guten Frau.

Der Ludwig spart nun für ’nen Gockelhahn.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.